Wasserverteilung und Quellen


3,5 % des Wasservorkommens auf der Erde befindet sich auf dem Festland, während 96,5 % in den Ozeanen enthalten sind. Durch den hohen Wasserverbrauch durch Landwirtschaft, Industrie und Haushalten kommt dem Grundwasser und Süßwasseranteil eine besondere Bedeutung zu.
71 % der Trinkwassergewinnung in der Bundesrepublik stammt aus echtem Grund- und Quellwasser, gefolgt von 12 % angereichertem Quellwasser. Bei dieser Gewinnung wird Flusswasser in Versickerungsbecken gepumpt, mit der Folge, daß Verunreinigungen sich am Boden absetzen und das so aufbereitete Wasser den Grundwasserspiegel anreichert. Der Rest an Wasservorkommen entfällt auf Talsperren, Uferfiltrate und Seewasser.
Aufgrund geologischer Begebenheiten ist die Verteilung der Vorkommen in Deutschland verschieden.
Talsperrenwasser wird z.B. vor allem in Sachsen genutzt, Quellwasser wiederum hat eine besondere Bedeutung in Bayern und Thüringen. Die zunehmenden Verunreinigungen durch Abwässer, Deponien, Dünger und Pestiziden erschweren die Gewinnung von Trinkwasser und sind mit einem hohen Kostenaufwand auf Seiten der Wasserwerke verbunden.